Implantologie

Was ist ein Zahnimplantat?

Ein Implantat ist eine Schraube, meist aus Titan, die durch einen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingesetzt wird und dort als Ersatz für die Zahnwurzel dient. Auf diesem künstlichen Pfeiler wird anschliessend ein Zahnersatz befestigt. Mit Implantaten lassen sich einzelne Zähne ersetzen sowie größere Zahnlücken versorgen oder auch herausnehmbare Prothesen im zahnlosen Kiefer befestigen.

 

Vorteile von Implantaten

Implantate ersetzen fehlende Zähne und ermöglichen die Befestigung des notwendigen Zahnersatzes auf der künstlichen Zahnwurzel. Einzelne Zahnlücken werden mit Implantaten geschlossen ohne dass die gesunde Zahnsubstanz der Nachbarzähne beschliffen werden muss. Durch Implantate wird der natürliche Knochenabbau in zahnlosen Kieferbereichen reduziert, weil durch sie die Kaukraft auf den Kiefer übertragen wird.

Implantate können auch herausnehmbaren Zahnersatz zu einem festen Halt verhelfen. Durch das Einbringen von Implantaten ist es möglich, einen festsitzenden Zahnersatz zu integrieren, wenn sonst nur ein herausnehmbarer Zahnersatz möglich wäre.

 

Knochenaufbau bei zu geringem Knochenangebot

Das Einbringen von Implantaten ist nur bei ausreichender Dicke und Breite des vorhandenen Kieferknochen möglich. Ansonsten muss das Volumen des Kieferknochen aufgebaut werden (Knochenaufbau oder auch Augmentation).

Ein Knochenaufbau kann aufgrund fehlender Knochenhöhe oder mangelnder Knochenbreite notwendig sein.  Dabei kommen je nach anatomischen Verhältnissen und Ausmaß des Knochendefizites verschiedene Verfahren des Knochenaufbaus zum Einsatz. Zur Anwendung kommen hierbei bewährte Verfahren wie die gesteuerte Knochenregeneration (GBR- oder Membrantechnik) oder die Sinusbodenelevation (Sinuslift).

 

Implantate - Risikofaktoren?!

Einige Erkrankungen können die Behandlung mit Implantaten ausschliessen. Dazu zählen eine unbehandelte Parodontitis sowie ein unbehandelter oder schlecht eingestellter Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit).

Auch Störungen der Blutgerinnung und Wundheilung, Immunschwäche oder schwerwiegenden Allgemeinerkrankungen können eine Kontraindikation für die Behandlung mit Implantaten sein.


Dr. Tobias Thalmair ist seit 2011 zertifizierter Implantologe der Deutschen Gesellschaft für Implantologie

Zahnarztpraxis Dr. Thalmair

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