Implantate

Implantologie - der moderne Weg zu neuen Zähnen

Die Implantologie ermöglicht es, fehlende Zähne naturgetreu zu ersetzen: So lassen sich ein natürliches Erscheinungsbild und ein Höchstmaß an Kaukomfort wieder herstellen.

Implantate werden nach dem Vorbild der Natur als künstliche Wurzeln zur Befestigung neuer Zähne genutzt. Die verwendeten Implantate bestehen aus Reintitan, einem Material, dessen erfolgreicher Einsatz und Verträglichkeit seit Jahrzehnten in wissenschaftlichen Studien belegt ist. Implantate werden operativ in einen Kieferbereich eingebracht. Dort heilen sie zwischen sechs Wochen und sechs Monaten ein und verbinden sich fest mit dem Kieferknochen. Nach der Einheilzeit kann das Implantat mit dem jeweiligen Zahnersatz versorgt werden.

 

Implantate sind individuelle Maßarbeit

Eine eingehende und gründliche Untersuchung geht jeder implantologischen Behandlung voraus. Mit Hilfe von dreidimensionalen Röntgenaufnahmen (Digitales Volumentomogramm, DVT) wird das Knochenangebot genau ermittelt und die optimale Implantatposition bestimmt.

Mit Hilfe einer dreidimensionalen Simulation am Computer werden wesentliche Parameter, wie die genaue Position des Implantates sowie dessen Länge und Durchmesser, festgelegt. Zudem wird analysiert, ob die an der Operationsstelle vorhandene Knochensubstanz für die Einbringung des Implantates ausreichend ist. Durch eine sorgfältige Diagnostik wird die Sicherheit für den Patienten deutlich verbessert.

 

Sicherer Halt in stabilem Knochen

Um Implantate dauerhaft im Kieferknochen zu verankern, muss ein ausreichendes und stabiles Knochenangebot zur Verfügung stehen. Ist der vorhandene Kieferknochen nicht in ausreichendem Ausmaße vorhanden, muss der Kieferknochen mit Hilfe sogenanntem Knochenersatzmaterial aufgebaut werden. Dies erfolgt je nach Auspägung des knöchernen Defizites in einem eigenständigen Eingriff oder gleichzeitig mit dem Einsetzen der Implantate.

 

Implantate - der eigentliche Eingriff

Die eigentliche Implantation der Zahnwurzel erfolgt in der Regel ambulant und eine örtliche Betäubung ist ausreichend.

Bei dem Eingriff wird die Schleimhaut über dem Kieferknochen mit einem Schnitt eröffnet und mit einem Spezialbohrer der Knochen für die Aufnahme des Implantates vorbereitet. Dann wird das Implantat im Implantatbett fest verankert. Abschliessend wird die Schleimhaut mit einer Naht wieder verschlossen.

Patienten sollten das Wundgebiet nach dem Eingriff kühlen. Je nach persönlicher Veranlagung kann es zu Schwellungen und Blutergüssen kommen, die zwei bis drei Tage anhalten, in Ausnahmefällen bis zu einer Woche. Die Fäden werden nach acht bis zehn Tagen entfernt.

 

Einheilphase

In der Regel muss das Implantat zunächst völlig einheilen, bevor es voll belastet werden darf. Dies dauert unter Umständen, wenn zum Beispiel noch Knochen aufgebaut wurde, bis zu sechs Monate.

 

Endgültiger Zahnersatz auf Implantaten

Wenn die Implantate eingeheilt sind, schließt die Behandlung mit der Versorgung durch den definitiven Zahnersatz ab.

Davor ist nochmals ein kleiner chirurgischer Eingriff unter lokaler Betäubung notwendig, um das Implantat freizulegen.

Zahnarztpraxis Dr. Thalmair

Kammergasse 10

85354 Freising

 

Tel:    08161/65045

Fax:  08161/938467

 

info@praxis-thalmair.de

 

Termine nach Vereinbarung